Archiv für die Kategorie ‘Concert’

Tatortdreh in den Wagenhallen

Sonntag, 18. Juli 2010

Am 16. Juli hieß es ab in die Wagenhallen denn dort wurde während eines Konzerts für den TATORT gedreht. Tobende Menge bewegte sich schweißtreibend zu NU SPORTS, während Felix Klare und Richy Müller für den Dreh mitfeierten.

Den Tatort dürfte man kennen. Und ja, ich schaue sehr oft Tatort darum stand es sofort fest, ich möchte beim Dreh dabei sein. Mit meiner Freundin machten wir uns am Freitagabend also auf den Weg zu den Wagenhallen. ( Wir lieben sie und sie sollen bleiben! )

Wir erwarteten schon einige Leute, aber so viele… wir hatten Glück noch einen Stempel zu ergattern, denn kurz nach uns haben sie dicht gemacht. Die Luft in der Halle war sehr grenzwertig… oder sagen wir : kaum vorhanden. Den Leuten lief die Brühe und alle gierten nach dem versprochenen Freigetränk. Wir auch.

Nach wenigen Minuten tat sich etwas auf der Bühne. Wir wurden alle instruiert und dann waren auch schon die Kameras da… Die Band als auch das Publikum hatte einen rießen Spaß. Der Regisseur bedankte sich am Ende noch für den Einsatz und das war es im Prinzip auch schon …

Das Konzert der Band schauten wir uns nicht mehr bis zum Ende an – der Drang atmen zu wollen, trieb uns nach draußen, außerdem hatten wir noch weitere Pläne … :-)

( Der Herr hier hat so nett posiert :-) )

Southside 2010 – ein Matschfest

Dienstag, 22. Juni 2010

Letztes Wochenende befand ich mich mit 3 Freunden auf dem Southside. Immer in Begleitung von Matsch, Regen und Kälte verbrachten wir insgesamt ein tolles Wochenende.

Für meine beste Freundin und mich ging es Freitag los. Um kurz nach sieben fuhr ich mit dem Auto zu ihr, beluden das Auto mit Gepäck und machten uns auf den Weg Richtung Southside.

Am Gelände angekommen brauchten wir erst einige Zeit, einen Parkplatz zu finden. Wir hatten denn doch mehr Glück als sonst irgendetwas mit unserem Parkplatz. Er befand sich nämlich nicht in einer Schlammpfütze. Schon am ersten Tag hatten einige große Probleme, ihr Auto von A nach B zu manövrieren.

Da die anderen zwei unserer Truppe schon Donnerstag angereist waren, hatten wir unseren Zeltplatz bereits. Der Platz war gut.

( The Blackout )

( Faithless )

( Danko Jones )

Um 16.15 Uhr ging es dann mit dem ersten Konzert los. THE BLACKOUT. Der Auftritt war nett, aber nicht weiters spektakulär. Danach schauten wir noch kurz bei WE ARE SCIENTITS vorbei. Um 21.20 Uhr standen wir dann vor FAITHLESS. Alisa und ich kannten sie gar nicht und wurden positiv überrascht. Wir fanden es gut. Der eigentliche Grund, wieso wir bei FAITHLESS vorne waren, war, dass danach THE STROKES auf die Bühne kamen. Von THE STROKES war ich enttäuscht. Vielleicht waren meine Erwartungen auch zu hoch. Jedenfalls schauten wir nur 3-4 Lieder an und kehrten den STROKES den Rücken. Der Sänger nervte mit seinem doofen Gebrabbel und ja – whatever. Nach THE STROKES tapsten wir ins Zelt, wo schon etliche auf THE BLOODY BEETROOTS DEAD CREW 77 warteten. Wir hatten aber noch Glück und waren ganz vorne. Es war einfach ein genialer Auftritt. Die Menge tobte wie bekloppt, wir waren patschnass und hatten einfach Spaß.

( The Boodybeetroots )

THE BLOODY BEETROOTS hatten wir ja bereits in Stuttgart erlebt. Dort waren wir etwas enttäuscht, aber auf dem Southside haben sie uns bewiesen, dass sie auch anders können. Es war eindeutig top!

Samsag ging es um 14.00 Uhr mit ENTER SHIKARI los. Naja, es waren eben ENTER SHIKARI, wie immer, wie letztes Jahr, netter Auftritt. Während ihrem Auftritt regnete es so unglaublich doll, dass wir uns entschlossen während HOT WATER MUSIC, erst einmal zurück ans Zelt zugehen. Pünktlich zu THE GASLIGHT ANTHEM standen wir wieder vor der Bühne.

( Enter Shikari )

( The Gaslight Anthem )

( Phoenix )

( Phoenix – Thomas Mars )

PHOENIX war danach. Es war so unglaublich gut. Die Leute hatten einfach total Spaß auf der Bühne, sie strahlten und freuten sich. Das spiegelte sich natürlich im Publikum wieder. Um bei PRODIGY vorne zu sein, blieben wir dort. Während PHOENIX waren wir schon recht weit vorne und bei LCD SOUNDSYSTEM standen wir bereits in der ersten Reihe. LCD SOUNDSYSTEM fand ich einfach nur doof. Nichts besonderes, langweilig, wie auch immer…  Dann war Pause. Umbau für PRODIY. Die Menge drückte schon während der Pause wie die Irren nach vorne und die Absperrung drückte herrlich gegen die Rippen … Egal. Wir wollten PRODIGY aus der ersten Reihe sehen. Als es losging waren wir bereits eigentlich am Ende unserer Kräfte. Egal. Die besorgte Security fragte sogar mehrmals nach, ob alles in Ordnung sei. Jaja, alles ok. PRODIGY ging gut ab. Aber nach “OMEN” ließen wir uns rausziehen. Ich hielt diese Schmerzen einfach nicht mehr aus. Haha. Aber es hat sich gelohnt. Sehr sogar. Auch wenn ich jetzt noch aufgeschürfte und blaue Hüftknochen habe. Haha.

( LCD Soundsystem )

( warten auf Prodigy )

( Prodigy )

DEICHKIND hatten wir auch schon öfters gesehen, schauten sie uns dort aber dennoch an. Nicht lang. Wir waren einfach zu fertig von PRODIGY.

In der Nacht auf Sonntag war es saukalt. Aber wir hatten ja viel Klamotten dabei und gute Schlafsäcke. :-)

Sonntag packten wir unserem Kram zusammen und verfrachteten es schon einmal im Auto. DEFTONES schauten wir uns an. Sehr gut. Ebenso wir PORCUPINE TREE, wobei die, meiner Meinung nach, keine Fesitval Band ist. Aber es war schön, sie mal live zu sehen.  Danach packten wir den Rest zusammen, um später ganz flott das Festivalgelände verlassen zu können.

Wir sahen noch bisschen von WHITE LIES, DANKO JONES und dann standen BONAPARTE auf dem Programm. Wir waren schon recht früh im Zelt und somit weit vorn. Als es losging rastet alle aus. Drei Lieder machten wir das mit. Nach “ANTI ANTI” quetschten wir uns aus dem total überfüllten Zelt. Immer mehr drückten von außen nach drinnen und hatten einfach keine Chance auch nur einen Gummistiefel in das Zelt zu setzen. Da wir BONAPARTE schon vor einiger Zeit in den Wagenhallen sahen, war es nicht weiters tragisch, dass wir schon früher das Weite suchten.

Um 21 Uhr irgendwann stiegen wir bzw. zuerst ich ins Auto und fuhr los. Alisa blieb erst noch draußen, falls sie mich hätte aus dem Matsch schieben müssen. Aber es ging ohne Probleme. Auch das Autofahren eine rutschige Angelegenheit war und ich um Kurven nur driften konnte. Wir kamen ohne Schaden vom Parkplatz.

Was war ich froh, als ich mir zuhause endlich den ganzen Matsch vom Körper waschen konnte. Haha. Kurz gesagt: Southside war genial! Auch wenn sehr viele schon Freitagfrüh aufgaben, weil ihr Zelt unter Wasser und Matsch stand. Wir hatten Glück.

one weekend in munich

Montag, 14. Juni 2010

Wieder zurück in Stuttgart. Konzertschmerzen und Erinnerungen.

Ich bin wieder da. Seit gestern.

Nachdem es mir Donnerstag und Freitag “grandios” ging, stand am Freitagabend das GREEN DAY Konzert in München an. Nachmittags irgendwann standen wir auch bereits auf dem Konzertgelände in München. Und wie es der Zufall so will, ergatterten wir auf eine etwas andere Weise, ein pinkes Bändchen, das es uns erlaubte in den vorderen Bereich zu gehen.
THE DONOTS waren ganz nett. JOAN JETT war langweilig. GREEN DAY waren gut. Es hat sich also gelohnt.

Samstag früh ging es in München erst einmal lecker frühstücken. Anschließend wurde die Innenstadt erkundet. Und nicht nur das. Natürlich wurde auch eingekauft. Neben Schuhen, Tasche habe ich mir auch einen neuen Geldbeutel geleistet, über den ich mich letzendlich mehr freute als ich mir das hätte je ausmalen können. Wieso? Dazu komme ich nun.

Wir waren in einem mehrstöckigem Modeladen und ließen es uns natürlich nicht nehmen, auch die obere Etage zu begutachten. Eine Rolltreppe machte dies möglich. Oben angekommen, stellten wir aber fest, dass es nicht weiters spannend ist und wollten wieder nach unten. Die Frage war nur : wie? Es gab einen 1x1m Aufzug, den ich partout nicht nehmen wollte und ansonsten… nichts!? Wir entdeckten eine Türe aus welcher ein paar Leute kamen. Klar, da muss eine Treppe sein. Dem Notausgangkleber folgend machten wir uns auf den Weg die Treppe nach unten. Merkwürdig war es schon, dass es recht rumpelkammermäßig aussah. Die erste Tür geöffnet standen wir in einem Flur, wo es nicht weiter ging. Die Türe, die uns hätte nach draußen bringen können, war alarmgesichert. Drückt man die Klinge – kommt die Feuerwehr. Gut – dachten wir , gehen wir wieder nach oben. So haben wir uns das jedenfalls vorgestellt. Ging aber nicht. Die erste Türe ließ sich nicht mehr öffnen. Ja… und jetzt? Hier komme ich nun wieder auf den Anfang zurück, als ich erwähnte, dass ich mich über meinen Geldbeutel mehr freuen würde, als zunächst gedacht. Mir kam nämlich die glorreiche Idee, dass ja eine Telefonnummer auf dem Kassenzettel stehen müsste. Tatsächlich. Also rief ich in dem Modeladen an und bat um eine Mitarbeiterin, die nach unten kommen sollte, um uns zu befreien. Wenige Augenblicke später passiere das auch. “Eigentlich ist es streng verboten, hier unten zu sein. Nicht einmal die normalen Mitarbeiter dürfen hier hinunter…” Ich konterte direkt , dass man an der Türe nicht darauf hingewiesen wird, a) dass es verboten ist oder b) kein Ausgang ist. Die Filialleiterin gab mir Recht. “Joooo des schdimmt scho..” .

n

Nach dem Ereignis shoppten und knipsten wir munter weiter. Und wollten den Abend mit einem Gläschen Weisswein einstimmen. Klar hatten wir keinen Korkenzieher. Im Hotel an der Bar oder in der Küche gibt es bestimmt einen – so dachte ich. Doch wie sich herausstellte, dachte ich da wohl falsch. “Ohh neeee einen Korkenzieher… Nee das haben wir nicht. Aber fragen sie doch im Hotel Mercure gegenüber.” Als ich feststellte, dass die Rezeptionsfrau das ernst meinte, schlappte ich also nach drüben und bat den werten Barkeeper um einen Korkenzieher, den er mir auch vertrauensvoll auslieh. Wein geöffnet. Korkenzieher wieder zurück gebracht. Well done.

Das Knurren unserer Mägen trieb uns in ein tolles Restaurant/Bar. Dort gab es Salat mit absolut genialen “Mozzarella-Sticks” – panierte/warme/gebackene Mozzarellastäbchen… Yummi! Anschließend hatten wir vorgesehen in einen Club zu gehen. Die Frage war nur, in welchen. Letzendlich landeten wir im “Backstage” wo es recht schön war, schillernde Beleuchtung und ja – netter “Schuppen”.

Sonntagmorgen wurde erst einmal wieder gefrühstückt. Wisst ihr, wie gut Latte Macciato mit weißer Schokolade schmeckt? Sehr lecker! Um 13.00 Uhr hatte ich dann den Termin zur Wohnungsbesichtigung. Das Zimmer + Bad war nett. Die Wohnlage ok. Das Wohnhaus irgendwie gruselig. Mal schauen.

Gegen 17.00 war ich wieder in Stuttgart.

catha goes munich

Freitag, 11. Juni 2010

Schon wieder mache ich mich auf den Weg nach München. Die Gründe dafür …

Dort findet heute das GREEN DAY Konzert statt. Die drei werten Herren werden von THE DONOTS und JOAN JETT supportet. Wo auch immer man JOAN JETT wieder ausgegraben hat. Ihr legendärer Song ” I LOVE ROCK N ROLL” dürfte wohl jedem bekannt sein. Jedenfalls bin ich sehr gespannt auf das Konzert.

In München werde ich aber bis Sonntag bleiben. Ja, ihr werdet mir auch fehlen. ;-) Stadt erkunden und Wohnung besichtigen steht auf dem Programm.

weekend review

Montag, 31. Mai 2010

Emergenza Landesfinale im LKA und “Club wie immer”.

Ich mach’ am Wochenende gerne das Licht im Club. Haha.
(Dieses Bild hat Martin gemacht :-) )

Am 28. Mai fand das Landesfinale des Emergenza Festivals im LKA Longhorn statt. Um 17.30 Uhr wurden die Türen bereits geöffnet und um 18.30 Uhr fing die erste Band an zu spielen.

Der zweiten Band wegen, The Set Right, waren wir dort. Dieses wunderhübsche rosa Band mit meinem Namen versehen ermöglichte es mir im Graben zwischen Publikum und Stage Fotos zu schießen. Ihr Auftritt war klasse. Auch der improvisierte Einschub war gelungen. Keiner fühlte sich, durch die ungeplante der Band zur Verfügung stehenden Zeit, gestört. Im Gegenteil.

Bis zum Schluss blieben wir nicht. Schließlich waren 14 Bands für den Abend eingeplant. Ein paar von uns bevorzugten es in unseren “Freitagsclub” zu gehen. Nachdem wir noch Essen waren, standen wir auch schon im Club. Schön war es, das Wochenende.