3 Tage Köln
Der Titel wäre wohl passend auch in “3 Tage wach” umzuwandeln. Mit Schlafen war nicht viel. 3 Tage Köln – das waren definitiv 3 wunderschöne Tage, die ihr euch hier auf meinem Blog nun zu Gemüte führen könnt.

Ich in meinem Hotelzimmer.
Mit viel Schlaf waren meine letzen Aktivitäten def. nicht verbunden. Samstag, am Tag vor der Reise nach Köln, war ich ja auch noch im Stuttgarter Nachtleben zu Gange. Fotos hier. Fotos da. Vom einen in den nächsten Club. Es war ein supertoller Samstag mit superwenig im Bett liegen.
Sonntag früh ging es dann los gen Stuttgarter Hauptbahnhof, wo ich mit meiner Mama in den, man mag es kaum für möglich halten, pünktlichen Zug stieg.
Die deutsche Bahn schaffte es und doch tatsächlich zu überraschen. Wir hatten weder auf der Hin- noch auf der Rückfahrt mit schwerwiegenden Komplikationen zu kämpfen. Klar, auf der Rückfahrt verpassten wir zwar wegen Verspätung unseren ersten Zuges den Anschlusszug. Das war aber nicht weiters schlimm. Wir konnten einfach in unserem ersten Zug sitzen bleiben, der fuhr direkt nach Stuttgart, brauchte aber etwas länger.
Am 23. Mai kamen wir also pünktlich um 15.05 Uhr in Köln an. Meine Mama und ich wurden von Swen, der ein rießiges Schild über seinem Kopf hielt, empfangen. Nach einem großen Hallo machten wir uns auf die Weiterreise zum Hotel. Es war so unglaublich warm.


Im Hotel angekommen war ich erst einmal total überwältigt. Das Art Hotel, in dem wir wohnten, war superschön. Nicht nur das besondere Design und die grandiose Einrichtung waren ausschlaggebend für meine Begeisterung, nein, auch das Frühstück, das wir bekamen, war vom Feinsten. Die Zimmer waren groß, hell, modern und mit Rheinblick. Was will man mehr.



Swen entpuppte sich als ein grandioser Statdführer. Wir haben einiges, wenn auch nicht viel ( seiner Meinung nach ), gesehen. Mit eines der Highlights war wohl der Aufstieg auf den Dom. Anstrengend war das ja nicht oder so. Puh. Aber man wird mit einer sehr tollen Aussicht über Köln belohnt, sofern man oben angelangt, noch in der Lage ist, so etwas zu genießen. Wir waren es.
Kölsch. Was sonst trinkt man, wenn man in Köln ist. An einem Abend hatten wir drei uns vorgenommen eben genau das zu tun -Kölsch trinken gehen. Gelandet sind wir im Gasthaus – Früh, wo wir den ganzen Abend verbrachten. Eine Runde, Zwei Runden, … Wir führten total witzige Konversationen und hatten viel Spaß. Mal beiseite gelassen, dass Swen meint, wir würden ja ach so doll Schwäbisch quasseln, worüber er sich immer lustig machte – rückte er doch tatsächlich irgendwann mit der Frage raus, ob wir da unten denn WDR emfpangen würden. Nachdem wir ihn aufgeklärt hatten, dass wir sogar schon Farbfernseher haben, war Swen schlauer und alles war geklärt. Haha.
Swen brachte uns außerdem bei, dass es ja verschieden große Kölsch Gläser gibt und man selbst ja einen besonderen “Kipp” ( Glas ansetzen und schlucken ) draufhat. Hat das Glas nicht die kippbenötigte Größe kann es eben passieren, dass etwas seitlich am Mund hinunter läuft. Erzählt hat er uns das, als wir ihn für nicht in der Lage zum Trinken erklärten, weil ihm das Kölsch die Mundwinkel hinunter trielte. War seine Erklärung im wohl nur eine Entschuldigung? Diese Frage wird wohl ewig ungeklärt bleiben. So wie andere Dinge, auf die ich nachher noch zu sprechen komme.
Was wir auch zu Gesicht bekamen war der Melaten – Friedhof, ein sehr großer und schöner Friedhof, auf dem die ein oder andere doch recht bekannte Person liegt. Wir hatten unheimlich Glück mit dem Wetter. Absolut fotogenes Wetter. Das taten wir nämlich hauptsächlich dort- Fotografieren.


Ohh und wir waren Essen. Nachdem ICH dazu genötigt wurde, mit dieser dussligen Seilbahn über den Rhein zu gondeln. Das war so hoch und wackelig. Mahn. Egal. War trotzdem schön. Auf der anderen Seite angekommen liefen wir quer durch einen Park in die Richtung, wo das Lokal “Mongo’s” war. Dort zu essen macht wirklich Spaß. Am Anfang entscheidet man, ob man Flatrate- Essen möchte oder nur “one way”. Hat man das festgelegt, muss man sich für eine Soße entscheiden, die dann auf so ein Brettchen, auf welches später die Schüssel gestellt wird, geschrieben wird. Mit diesem Brettchen bewaffnet läuft man zu einem Buffet. All das, was ein lieb anlächelt, packt man sich also in seine Schüssel. Wenn man die Schüsselbefüllung fertig hat, gibt man sie ab und lässt sein Essen zubereiten. Am Tisch sitzend und wartend führten wir mal wieder äußerst lustige Gespräche. Doch, das Essen dort war nicht nur sehr lecker sondern hat auch sehr viel Spaß gemacht.





Das Schokoladenmuseum, das sich direkt beim Hotel befand, besuchten wir natürlich auch. Endlich konnte ich die Conche von Lindt mal so richtig live bestaunen. Haha. Sieht man sie doch ach so häufig in der Werbung … Das Museum war wirklich interessant. Neben den ganzen Schokoladen Anbau Blabla konnte man eben auch zusehen, wie diese ganzen Schokoteilchen produziert und verpackt werden. Das Verpacken war meiner Meinung nach das interessanteste. Die Gerätschaften, die dazu dienten, kleine Schokotäfelchen in Papier zu wickeln und anschließend zu einem kleinen Päckchen zu packen, waren derart komplex gebaut, da muss man schon überlegen, wer zum Teufel auf solche Sachen kommt. Die Tobleron – Verpackungsmaschine war auch nicht ohne.


Montagabend war , obwohl es ein Feiertag war, nicht langeweilig. Hihi. Bewaffnet mit ein paar Bier kletterten meine Mama, Swen und ich auf das Hotedach. Zwar gab es eine Dachterasse, doch diese genügte unseren Ansprüchen nicht. Haha. Also kletterten wir über die Lüftungsschächte auf die andere, eigentlich nicht zu betretende, Hoteldachseite. Der Blick war Wahnsinn. Köln bei Nacht und direkter Blick auf den beleuchteten Dom. Da saßen wir also eine Weile auf dem Dach und bestaunten die Weite.


Ich auf dem Hoteldach.

Etwas später machten Swen und ich uns auf den Weg in die Stadt. Ich wollte so gern ein paar Clubs sehen, in denen er sich immer so aufhält. Was die Sache etwas erschwerte war, dass Feiertag war und somit nur sehr wenige Clubs offen hatten und die, die offen hatten , waren nicht wirklich besucht. Dennoch besuchten wir einige. Das Crystal hatte leider nicht geöffnet, nachdem wir im Diamonds waren, hatte Nachtflug auch schon zu. Also ging es erst einmal Richtung Papierfabrik, Werkstatt, Underground und so weiter. Dort steppte aber auch nicht gerade der Bär. Letzendlich landeten wir im Rose Club, den ich sehr cool fand. Nachdem auch der dicht machte, setzen wir uns noch in eine Cocktail Bar und ließen die Nacht langsam ausklingen. Nachdem wir noch etliche Fotos schossen kamen wir todmüde am Hotel an.
Gestern nutzen meine Mama und ich dann noch den Vormittag um zu Shoppen und anschließend ging es endlich dahin, worauf ich so sehr gespannt war. An die KDA Köln. Kölner Design Akademie. Nach meinem Besuch dort, weiß ich jetzt sicher, dass ich dort unbedingt hinmöchte. Dem steht auch im Prinzip nichts mehr im Wege. Das heißt so viel wie, Catharina zieht nächstes Jahr Februar / März nach Köln.

Wenn ich es mir gerade so Recht überlege habe ich das Gefühl einen total chaotischen Beitrag verfasst zu haben. Bitte verzeiht mir das. Ich bin wohl noch immer unterschlafen und einfach sowas von mitteilungsbedürftig , dass ich am liebsten alles auf einmal in einem Satz schreiben würde. Das geht aber natürlich nicht. Swen, vielen Dank noch einmal für alles. Es war eine sehr schöne Zeit. Und ich freue mich schon auf unsere geplanten Vorhaben.
26. Mai 2010 um 11:35
ohh das letzte foto ist klasse. das könnte ich mir als poster in meinem zimmer gut vorstellen ;-)
26. Mai 2010 um 11:39
Super toll wieder von dir zu lesen. Das letzte Foto – da kann ich Judy nur zustimmen – ist spitze. Auch super bearbeitet. Ich will auch mal nach Köln. Wenn ich hier so lese, werde ich ganz ganz wusselig und will auch mal wo anders hin.
Bin auf das mehr von Bildern gespannt. *freu
26. Mai 2010 um 12:22
haha du hattest aber auch bomben wetter im schlepptau … na dann hoffe ich das das mit der akademie klappt vllt läuft man sich im kölner nachtleben mal über den weg ;)
26. Mai 2010 um 13:30
Ein vieeeel besserer und nicht chaotischer Beitrag als meiner :D
Yay, Catha zieht nach Cologne =) Wenn du dann an der KDA bischt, laufe ich über die Treppenbrücke und gucke dir beim “Malen’” zu. Hihi^^ Ich bin auch völlig hinüber. Ich schlafe immer wieder ein. Eigentlich bin ich seit 8 Uhr wach, aber iwie komme ich einfach nicht aus meinem Bett^^
Ich war schon produktiv^^ Also wenn du magschst kannscht du dann nächstes Jahr wann immer du willst im Art-Hotel Frühstücken gehen. Du bekommscht so ne Karte mit der du dann koschtelos dort Frühstügge kannscht :D
Btw: Nett dass meine Kamera mit ausgklappten Blitz auf dem Aperol-Bild zu sehen ischt. Warum hast du ihn nicht vorher eingeklappt? ;)
Beim nächschten Mal zeige ich dir dann die Clubs und die andere Hälfte von Köln ;) Aber erstmal freue ich mich auf die nächsten Vorhaben :)
26. Mai 2010 um 13:44
[...] Catha hat nun auch einen Blogeintrag über ihren Besuch in Köln verfasst. Ein sehr schöner Beitrag mit [...]
26. Mai 2010 um 21:59
Ich muss zugeben, ich hab den Eintrag nicht wirklich gelesen xDD
Aber die Bilder sind natürlich Klasse!
Vor allem die unteren mit dem blauen Himmel <3
und dein Hotel sieht verdammt gut aus o_O und teuer.
26. Mai 2010 um 22:08
Köln ist diese Woche wie ausgestorben. Alle besuchen ihre Verwandten, wie ich auch. Das ist schön zu lesen wieviel ihr unternommen habt. Der gelbe Vogel schmückt die Fassade der Klapsmühle :D
Swen hat mir von deiner transparenten Geldbörse erzählt und dass du eine Kichererbse bist ;D Dein Artikel lässt jedes kölner Herz höher schlagen. Man ist als Kölner stolz wenn jemanden Köln gefällt.
Wir freuen uns wie die kleinen Kinder dass du dich nächstes Jahr in Köln nieder lässt. Hast du schon eine Wohnung? Wenn nicht könnt ihr euch zusammen tun. Swen sucht ja auch eine Bude. Ich lasse dir liebe Grüße hier Catha! :)
01. Juni 2010 um 16:12
Wie hieß das Hotel denn?