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metamorphose

Freitag, 09. Juli 2010

Die Zeit vergeht und beim Vorbeigehen zieht sie immer wieder neue Dinge mit sich und lässt aber auch Dinge zurück…

Man mag es kaum für möglich halten aber ich bin nun fertig mit der Akademie. Ende. Aus. Vorbei. Zwar steht noch die feierliche Zeugnissübergabe aus, aber das ist ja mehr einem Vergnügen gleichzusetzen ganz im Gegenteil zu den vergangenen Prüfungen.

Am Anfang dachte ich, ich würde das nie überleben. Alles war so weit weg und vorallem so unwirklich. Ich habe heute noch das Bild vor mir, wie ich zur Aufnahmeprüfung ging und mich freute wie eine Irre, als feststand, dass ich angenommen war. Jetzt erhalte ich statt dem Aufnahmeschreiben schon mein Endzeugnis. Verrückt.

Nun beginnt der erst wirklich spannende Teil des Lebens. Die Grundbausteine sind mühevoll gelegt worden, um nun wirklich selbst entscheiden zu können, was man machen möchte. Was ich möchte? In erster Linie meinen eigenen vier Wände. Es sind nur noch 23 Tage, die mich von diesem Wunsch trennen. Abschied, Wiedersehen und neue Bekanntschaften werden wohl die nächsten Monate meine stetigen Begleiter sein.

Ganz liebe Grüße gehen an mein zuckersüßes Schwesterherz, die sich gerade in Australien herumtreibt. Wenn sie wieder kommt bin ich weg. Schätzelein, ich freu mich auf deinen Besuch und hoffe, Dir geht es gut.

tolles Gefühl

Donnerstag, 17. Juni 2010

Wenn etwas wichtiges gut überstanden wurde.

Die Rede hierbei ist vom 16. Juni 2010. Das ist der Tag, an dem ich meinen Vortrag über meine Abschlussarbeit der Ausbildung zur Produkt-Designerin hatte. 13.25 Uhr, das war die Uhrzeit, um welche ich vor drei Dozenten zu stehen und reden hatte.

Auf der Hinfahrt im Auto begann ich erstmals zu realisieren, wo ich überhaupt hinfahre bzw. was ich bald tun werde. An der Akademie angekommen saßen noch einige im Gang auf dem Boden. Eine hatte es schon hinter sich. Eine war gerade dabei. Eine hatte es noch vor sich. Ich war dann die nach der einen, die es noch vor sich hatte.

Nachdem es bei den beiden Vorgängern wohl nur so “lala” lief, dachte ich nur “ohje.”. Aber dann dachte ich, dass es ja mein Produkt ist, meine Ideen. Ich präsentiere etwas von mir, also weiß ich Bescheid. Was mich letztendlich nervös machte, war, dass ich beim Notebookaufbau nicht aufgeregt war, gleich vortragen zu müssen.

Der Vortrag verlief recht gut und flüssig. Nach 20 Minuten Präsentation meinerseits musste ich mich den Fragen der Diplom Designer stellen. Ich beantwortete jede Frage und hätte mir dies bezüglich nicht so viel Gedanken machen brauchen.

“So, gehen Sie nun bitte aus dem Raum. Wir holen Sie dann wieder rein.” Nachdem ich die Türe hinter mir geschlossen hatte, fiel der erste Stein von mir ab und die Realisierung, dass der Vortrag nun gehalten war, ließ die Erleichterung wachsen. Die Türe ging auf, ich wurde wieder in den Raum gebeten. “Eine 1 wäre perfekt. Es war nicht perfekt. Aber es war eine 1,5.” Ich wäre am liebsten… ja ich weiß auch nicht. Ich war einfach so froh, weil ich merkte, dass es sich doch lohnt, wenn man sich in eine Sache wirklich reinhängt… Jedenfalls habe ich nun für meinen Abschlussarbeit eine 2,0. Und wisst ihr was? Es fühlt sich gut an!

Für mich heißt es nun allerdings noch BWL und MATHE Fachabiturprüfung schreiben. An den vorgesehenen Terminen ging es mir derart “blendend”, dass ich nicht teilnehmen konnte. Aber Nachtermine heißen ja nicht umsonst Nachtermine. Bald ist alles vorbei. Und dann fängt alles Neues an.

checkmark

Montag, 07. Juni 2010

Englisch Fachabitur : Häkchen.

Heute ging es nach den zu kurz geratenen Pfingsferien sofort los mit der Fachabiturprüfung in Englisch. Die Prüfung einzuschätzen, nein, das kann ich irgendwie nicht. Die Themen waren im Prinzip nicht schwer, doch meist entpuppen sich derartige Aufgaben als besonders tükisch. Wie dem auch sei, es ist vorbei. Oh – dieser Satz reimt sich ja und was sich reimt ist, zumindest seit Pumuckel, gut. Noch 5 Prüfungen.

Außerdem möchte ich mich noch für das positive feedback zu  der letzten Fotoreihe bedanken. Danke.


meist denke ich, sie denken nicht und ich vllt. zu viel

Freitag, 26. Februar 2010

Frühlingsduft und die ersten Sonnenstrahlen verloren den Kampf gegen Regen und Sturm kläglich. Das Gefühl, die Sonne würde kämpfen, lässt sich durch die dicke Wolkenschicht nicht einmal annähernd erahnen. Hoffnungsloser Kampf.

Eine weitere Woche vorbei. Endlich oder schon? Das kann man wohl so allg. nicht sagen, da mischen wohl die verschiedensten Faktoren mit. Heute war jedenfalls wieder so ein Tag, an dem ich einfach nur dachte ” Wie stellen die sich das nur vor?” ( Siehe Titel ) Fragende Blicke flatterten mit entgegen als ich anfing von “Paginierung” zu sprechen oder “Mustervorlage” einrichten. Warum? 1 1/2 Jahre Unterricht geschlafen? Ich versteh’ es einfach nicht. Weder ist die Zeit, die wir an der Akademie verbringen, for free noch ist es absolut unwichtig für die Zukunft.

 9 Wochen bis zur Abgabe der Abschlussprojekte. Teilweise sind weder Zeitpläne noch Anfänge eines Layouts in inDesign vorhanden. Nicht, dass mich das sonderlich etwas angehen würde oder gar interessieren. Was mich aber interessiert, ist das, was die Dozenten ab und an noch zu sagen haben/hätten. Machen ja nicht umsonst ihren Job. Man könnte ja von ihnen lernen. Wenn man ihnen die Chance dazu geben würde. Die meiste Zeit wird jedoch damit verbracht, zu ermahnen, Einträge zu schreiben, nichts zu tun, weil es einfach nicht möglich ist Unterricht zu halten. Aber wie gesagt, ich denke wohl zu viel. Werde dies nun einstellen. Ich mach meine Sache dort bestmöglich fertig und dann hat sich das. “Dann bleibt doch zuhause, solang ihr euer Zeug erledigt.”, so ein Dozent am Mittwoch. Komisch nur, dass wenn man zuhause bleibt, nur Ärger und Fehlzeiten hat. Logik lost.

Da fangen doch heute wirklich 19 – 23 Jährige an im Klassenzimmer zu zündeln. Danke. Ich hatte ohnehin schon Kopfschmerzen. Sinn? Ziel? Gedanken?

busfahren, eine situation, bei welcher sich leute sehr nahe kommen, obwohl sie einander a) nicht leiden können b) gar nicht kennen

Freitag, 12. Februar 2010

Irgendwie scheine ich zum ich-berichte-über-meinen-tollen-morgen – Mensch mutiert zu sein. Aber der Morgen bietet mir einfach so unglaublich viel Erzähl-/Aufregungsstoff. Im Prinzip lief das ganze heute morgen exakt so ab, wie es auch gestern schon der Fall war.

Heute bemerkte ich aber mal wieder, wie unangenehm dieses Busfahren ist. Man wird an Menschenkörper gepresst, Körper von Menschen, welchen man weder kennt oder ansonsten eigentlich sogar eher aus dem Weg geht. Man will nicht atmen, nicht das in die Nase bekommen, was da so im Bus umherschwirrt. Man blickt in einen Haufen genervter Gesichter. Der Ausdruck vermittelt, ohne viel darüber nachdenken zu müssen, genau das, was man selber gerade fühlt. Ich hasse Busfahren.

Derartige Konversationen – keine Seltenheit an der Bushaltestelle :

Er : Ey , was geht?
Sie : Yoo , nicht viel. Scheiß früh und so ey.
Er : Ja ey hab übel verpennt, ich schwör.
Sie : Ey ja mahn. Ich auch, voll verafft.
Er: Alther übel kalt ey. In zwei Monaten mach ich Führerschein, altha, ich schwör. Dann sag ich fickt euch, ich fahr mit Auto.
Sie : Yo eh, scheiß Bus eh.
Er : Eh dinger neulich war ich Kaff da, übel geil und so. Ey ich ruf gleich Chef an, sag ich geh wieder Bett alther, ich schwör.Dann kam der Bus. Schade.

“Manchmal wünschte ich, Mitmenschen, welche ich nicht leiden kann, wären einfach Ohnemenschen.”

Es schneit immer noch und ich soll nachher noch vor die Türe? Blabla. Egal, ich freue mich auf’s Schocken.