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da war auf einmal die musik weg

Sonntag, 28. März 2010

Menschen die erneut versuchten, Stuttgart kaputtzuraven. Wie ich aber feststellte, steht die Stadt noch. Viele Menschen konnten das mit dem “Stehen-können” gestern nicht mehr von sich behaupten.

Schön, den Kellerklub mal von innen zu sehen. Ich bin ja so selten dort. Haha. Anfangs war die Musik eher lala. Aber ich lasse das hier und beginne nicht laienhafte Musikkritiken zu schreiben.

Zwei Stunden wurden damit verbracht am “Merch-Stand” zu stehen, Leute mit Aufklebern einzudecken, mit Supershirt Bier zu trinken und ja – Irgendwann ging’s dann richtig los : Supershirt auf der Bühne. Meine Güte war das heiß! Die Menge tobte. Ohne die nette Security hätte man die Bühne wohl alle paar Minuten neuaufbauen/räumen müssen. Die kleine große technische Schwierigkeit hinderte die Masse nicht, weiterhin grölend, schwitzend durch den Klub zu  zappeln. Der Ausfall wurde auch recht flott behoben.

Nachdem Supershirt wirklich eine klasse Show abgeliefert hatten, waren auch schon die Cyberpunkers auf der Bühne und heizten noch einmal ordentlich ein. Man hatte das Gefühl, der Klub selbst schwitzt und bebt. Blabla. Gelungene Nacht, Jungs!

>> mehr wilde Knipserei

Sex and Cigarettes

Sonntag, 14. März 2010

D.I.M. (Boys Noize Records, Berlin) // HOSTAGE (Nightshifters, Edinburgh) //  NHAN SOLO (Neighbourhood, WESC, Berlin) //  aUtOdiDakT (Traktor Rec.) // JOHN DISCO (aUtODisco, Traktor Rec.) // VJ ZEITSCHLEIFE

Einfach Bilder schauen und fertig. Absolut genial. Backstage mit Alan (Hostage), zu gut. “Your not drunk? So you did something wrong.” , durfte ich mir dann anhören. Alex belustigte uns alle mit Kindheitsgeschichten, während ich mit der Kamera umherfuchtelte und Sven mal wieder mit seinen Modelqualitäten überzeugte. Danke an alle Beteiligten für den Abend/ die Nacht im Rocker – es war genial.

// >> runter scrollen. The Bloody Beetroots. Catharina hat sich doch für eine schriftliche Zusammenfassung breitschlagen lassen. <<

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ich sehe, dass ich nichts sehen werde

Samstag, 09. Januar 2010

Kurzgeschichte , basierend auf wahre Begebenheiten : Traue keiner Apothekerin, die zu lange in einer Tüte herumfummelt.
Worum es sich in dieser Kurzgeschichte dreht ? Um einen ganz “normalen” Einkauf in einer Apotheke, um den man nicht herum kommt, wenn die Erkältung einen plackt. “Einen” steht hierbei dann wohl für meine Wenigkeit. Da stapfte ich am Freitag also in Stuttgart am Hauptbahnhof in die Apotheke um mir “Streukügelchen” gegen Erkältung zu holen – Als erstes kam es mir so vor, als wäre die Apothekerin darüber verwundert, dass ich kam, um etwas zu kaufen. Wirklichen Plan von dem, was ich gerne hätte schien sie auch nicht zu haben. Warten. Fragen an die Mitarbeiterin. “Haben sie noch Alternativen?” Wollte ich wissen. “Ähm.” Danke für die Antwort. Nachdem ich die Packung, der , sage und schreibe EINEN Alternative, selbst gelesen hatte und herausfand, dass diese nur mit Wasser einzunehmen waren, entschied ich mich für die “unterwegstauglichen”. Gezahlt. “Ich packe es Ihnen noch in eine Tüte mit Taschentüchern.” Anschließend machte es den Anschein, als versuche sie die Taschentuchpackung direkt neben dem Kassenzettel zu platzieren und die Weleda-Packung auch schön in der Tüte zu trappieren. Ich nahm also die Tüte entgegen. Ihr Verhalten macht mich so misstrauisch, dass ich noch im Laden anfing, meine Tüte zu betatschen, hineinzuschauen, um festzustellen, dass sich keine Weleda-Packung mehr darin befand. ” Ja haben sie mir das, was ich bezahlt habe, auch eingepackt, oder was?” Ein rotes Gesicht starrte mich an. Hinter der Kasse zauberte sie die Packung her. “Schönen Tag noch und gute Besserung.” Was ich davon halten soll? Dachte sie, nur weil ich Schnupfen habe, bin ich nun komplett bescheuert?

Voll. Voller. Stuttgart. Wenn mir jemand verraten kann, was zur Hölle gestern los was – Danke. Abgesehen davon, dass gestern letzter Ferientag war, war es brechend voll in den Clubs, in welchen wir uns mal wieder herumtrieben. Das Fotografieren stellte sich als beinahe unmögliche Tätigkeit heraus, habe es aber dennoch geschafft an die 200 Fotos zu schießen. An der Garderobe mussten mehr Angestellte ran, wie es sonst der Fall ist. Türsteher hatten mit im Weg herumstehenden Menschenmassen zu kämpfen und hatten sie von einem Gang in den nächsten zu lotsen. Im Kellerklub war es nicht wirklich anders. Garderobe voll. Nach 20 Minuten an der Garderobe stehen, einem Sauren – Danke, Alex, wurden unsere Jacken dann doch noch mit als erste “wieder aufgenommen” – ebenfalls, Danke, Alex, du bist ein Schatz. Ohrenbetäubende Musik gab es dann bis 4.30 Uhr als wir uns entschlossen, den Heimweg anzutreten. Nach ewigen Disskussionen mit dem Taxiunternehmen, schafften wir es sogar, alles so zu managen, dass es uns passte. Hachja, anstrengender aber guter Abend, Nacht oder Morgen – wie auch immer man das nun nennen mag.
Heute werde ich mit Alisa “kochen” , was da soviel heißt wie : Essen in den Ofen schieben und um 22.30 Uhr gehts gen Rocker33 zum Kaputtraven.