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stuttgart geht unter

Donnerstag, 15. Juli 2010

Spontanität ist etwas tolles. Leute, die dabei mitmachen, noch toller.

Ich bin eigentlich fest davon überzeugt gewesen, das Haus am gestrigen Abend nicht mehr zu verlassen. Doch aus mir unerfindlichen Gründen machte sich plötzlich dieser Wunsch nach Wiese, einem Radler und Kamera breit. Nachdem ich diesen Wunsch geäußert hatte, war ich damit nicht mehr allein.

Also trafen wir zwei uns mit Kamera und Radler bewaffnet in Stuttgart auf einer Wiese und genossen, so gut es bei den Temperaturen möglich war, den Abend. Damit, dass noch etwas spannendes passieren würde, rechneten wir nicht.

Das erste, was uns “passierte” war, dass wir von einem Dritten während wir knipsten, fotografiert wurden. “Aaach das sah’ gerade so herrlich auch, ihr zwei da mit Kamera und ja…” Der Mann mit der D700 gesellte sich für eine Weile zu uns und wir philosophierte für einen kurzen Augenblick über Kameras, Fotografien und Internetpräsenzen.

Nach dem kurzen aber netten Zusammentreffen widmeten wir unsere Aufmerksamkeit mehr wieder unserer Umgebung, die sich zunehmenden zu verändern wusste. Der Himmel verfärbte sich in abenteurliche Weltuntergangsstimmung. Wie aus dem nichts überraschte alle eine heftige Windböe. Der Wind nahm die Außenbereiche der Cafes / Restaurants auseinander, verjagte die Leute von den Wiesen und verursachte heftige Sand/Staubwolken. Wir blieben sitzen und knipsten, nachdem ich den Sandkasten aus meinen Augen geschüttelt hatte… Aua. Schlagartig wurde alles unruhig und begab sich auf die Flucht. Wir blieben sitzen. Gewitter, Regen- arg viel mehr passierte, trotz heftiger Unwetterwarnung, nicht mehr.

Der Abend war trotz, oder vielleicht gerade deswegen, des Unwetters sehr genial! Danke und hoffentlich bald mal wieder.

wir hatten spaß

Mittwoch, 14. Juli 2010

“Seid ihr von der Polizei?” – Häkchen in der Liste machen und einfach einen genialen Montagabend verbringen. Juhu.

Am Montag war ich mit meiner Freundin zum Essen verabredet. Wir zwei hatten / haben noch so einiges vor, bis sich unsere Wege vorerst weit von einander entfernen. Kontinente liegen bald zwischen uns. Aber wir freuen uns jetzt schon auf das Wiedersehen.

Das Essen war super. Wir waren voll. Es war warm. Wir wollten etwas kaltes trinken. Das taten wir. Ungewollt schafften wir es an diesem Abend noch so viele Dinge von der List abzuhaken, die wir uns noch vorgenommen hatten. Nicht nur , dass wir es endlich mal wieder in eine Kneipe schafften, an der wir zwar beinahe täglich vorbeilaufen aber naja… wie es halt so ist. ” Ja.. nächstes Mal…” Am Montag war es anders. Ehe wir uns versahen, saßen wir auch schon an diesem Sommerabend in Mitten zufrieden bierschlürfender Menschen.

Da ich beinahe nie ohne Kamera das Haus verlasse, entschieden wir uns diesen Abend in sinnfreien Fotos festzuhalten. Die Bilder, die ihr hier nun seht, zeigen mehr uns in Aktion, als die Fotos, die bei den Aktionen wirklich entstanden sind. Die “ernsten” ( HAHA! ) Fotos bekommen einen anderen Eintrag.

Wie ich halt so bin, wenn ich ein bestimmtes Foto möchte, habe ich mich mal wieder auf die Straße gelegt. Meine Freundin beobachtete mich amüsiert, bis ein Radfahrer vorbeikam und sie fragte, ob wir denn von der Polizei seien, da er davon ausging, wir würden die Autos blitzen. Tatsächlich bremsten viele Autofahrer ab. “Haha, Catha, wir machen, dass die Autos langsamer fahren…” kicherte meine Freundin dann. Der Radfahrer radelte jedenfalls mit einem ” Uff zum Glück, ich dacht scho….” von dannen.

Wir hatten einfach einen sehr tollen Abend. Danke.

zu besuch

Sonntag, 11. Juli 2010

Ja, auch ich mache mich hin und wieder auf den Weg, um Freunde zu besuchen.

So auch vor einigen Tagen, ja es war heiß, stieg ich in einen gut gefüllten, viel zu überhitzen Bus. Anschließend erfreute ich mich einer Bahnfahrt, die glücklicherweise nicht zu lange dauerte. Am Bahnhof wurde ich in Emfang genommen und anstatt wie zuvor alleine Bus zufahren, fuhren wir nun zu zweit – mit dem Bus.

Der Hitze wegen beschlossen wir, uns mit zwei Packungen Eis auszustatten und die letzten Stunden des Tages mit Eisessen, Musikhören und Fotobücher anschauen zu verbringen …

Warum ich euch eigentlich diesen nonsense hier erzähle ? Naja, ich wollte eine nette Hinleitung zum eigentlichen Anliegen schaffen. Also wir schauten uns Fotobücher an….

Ich weiß nicht, ob einige von euch das VICE Magazine kennen. Ich liebe es. Jedenfalls entdeckte ich bei meinem Gastgeber ein richtig schweres, dickes VICE MAGAZINE PHOTOBOOK. Dass ich mir das sofort schnappte und meine Nase hineinsteckte war ja klar.

Die Art der Fotos gefällt mir, obgleich einige Fotografien wirklich die Grenze jeglicher Form von Ästhetik bzw dem “Anschaubaren” streifen. Klar, anschauen kann man alles, nur ob es schön ist, was man sieht… ( wobei hier natürlich auch wieder zu bedenken gilt, dass jeder Mensch unter “schön” etwas anderes versteht… ). Aber gerade diese “unästhetischen Fotos” sind es, die das ganze wohl ausmachen und der Frage nach Ästhetik vielleicht eine ganz andere Antwort liefern… oder die Gedanken auf andere Schienen führen.

Blabla. Falls es euch zwischen die Finger gerät, lohnt es sich, ein Blick hineinzuwerfen.

weekend review

Montag, 31. Mai 2010

Emergenza Landesfinale im LKA und “Club wie immer”.

Ich mach’ am Wochenende gerne das Licht im Club. Haha.
(Dieses Bild hat Martin gemacht :-) )

Am 28. Mai fand das Landesfinale des Emergenza Festivals im LKA Longhorn statt. Um 17.30 Uhr wurden die Türen bereits geöffnet und um 18.30 Uhr fing die erste Band an zu spielen.

Der zweiten Band wegen, The Set Right, waren wir dort. Dieses wunderhübsche rosa Band mit meinem Namen versehen ermöglichte es mir im Graben zwischen Publikum und Stage Fotos zu schießen. Ihr Auftritt war klasse. Auch der improvisierte Einschub war gelungen. Keiner fühlte sich, durch die ungeplante der Band zur Verfügung stehenden Zeit, gestört. Im Gegenteil.

Bis zum Schluss blieben wir nicht. Schließlich waren 14 Bands für den Abend eingeplant. Ein paar von uns bevorzugten es in unseren “Freitagsclub” zu gehen. Nachdem wir noch Essen waren, standen wir auch schon im Club. Schön war es, das Wochenende.

just like some face lost on a runaway train

Montag, 22. März 2010