von leuten, die dinge tun, von denen sie wohl noch denken, sie seien korrekt
Donnerstag, 21. Januar 2010Da fährt man nichts Böses ahnend mit dem Auto durch die Lande und erlebt ein Spektakel nach dem anderen. Von Siffwetter und ähnlichen unschönen Dingen abgesehen, überstand ich die noch nicht ganz beendete Woche doch recht gut. Nicht zu guter Letzt mit der ständigen Begleitung von Paul Kalkbrenner – Aaron.

Nachdem ich am Anfang der Woche schon wieder am Rumkränkeln war, habe ich vorsorglich tonnenweise Tee in mich hinein gekippt. Geblieben ist nur dieser ätzende Schnupfen. Dienstag war ich zum 3. Mal in dem Theaterstück “Hamlet” . Es war wider Erwarten gut.
“Denn an sich ist nichts weder gut noch böse; das Denken macht es erst dazu.”
Wenn man manchmal einfach nichts denken würde, weil man nicht kann, wäre es doch teilweise in der Tat unkomplizierter und man würde nicht permanent etwas in Frage stellen – gut? ja.nein. böse? ja.nein.
Der Mittwoch entpuppte sich als beinahe nicht zu überstehender Tag. Mein Wohlbefinden tümmelte sich zwischen “es geht” und “es geht doch nicht”. Von 08.10 Uhr – 09.40 Uhr hatten wir wieder Zeit zum Arbeiten an unserm Abschlussprojekt. Von 12.20 Uhr – 17.20 Uhr wurden dann die Autos weiter entworfen. Ich habe meinen Entwurf nun. Das Konzept. Am Wochenende wird es “richtig” ( 4 Ansichten + richtige Maße für das Modell ) gezeichnet. Oh, und dann haben wir ja auch schon heute, Donnerstag, ich hatte wahnsinnige 3 Stunden an der Akademie auszuharren, bis ich wieder nachhause fahren durfte. Da war die Autofahrt beinahe länger, wie die Zeit, die wir dort zu sein brauchten. Unfall auf der Hinfahrt. Grandios. Beinahe 1 Stunde Fahrt / Nichtfahrt – Stau. Rückweg betrug dann lächerliche 13 Minuten. Haha. Ach, es ist ja verboten, mit dem Handy am Ohr zu telefonieren, wenn man gerade dabei ist Auto zu fahren. “Stimmt, sehe ich auch so.” Dachte sich wohl die Frau, die mich heute zum Kopfschütteln brachte. “Wenn ich nicht beim Fahren telefonieren darf, bleib ich einfach stehen.” So oder so ähnlich muss sie gedacht haben. Anders wäre es nicht zu erklären, dass sie mit ihrem Wagen mitten auf der Kreuzug anhielt und das Handy am Ohr hatte. Da stellt sich mir nun die Frage, was da wohl gefährlicher ist a) Handy am Ohr und fahren b) Handy am Ohr und in der Kreuzung stehen ?! Sachen gibt es. Nachher geht es mit Alisa ins Kino “Friendship”. Ich freue mich. Sehr gespannt, wie der Film sein wird.
Morgen werde ich den ganzen Tag in Köln auf der Möbelmesse sein. Meine Kamera ist schon schön am Laden. Wochenende ich freue mich auf Dich und noch mehr auf die Menschen, die ich dann endlich wieder sehe. Dich.

Skizzen


Samstag. 28. Februar. Unsere kleine Lisa-Maria feiert ihren 18. Geburtstag ganz groß. Es waren ein Haufen Leute da, es gab tolles Essen. Meine Muffins waren der Renner. Eigenlob ist eigentlich nicht so das, was ich gerne von mir gebe. Aber die Muffins waren halt schnell weg. Hrhr. Noch vor Lisa-Marisa berühmt, berüchtigter Donauwelle. Anfangs war die Stimmung etwas lahm. Alisa und ich haben dann beschlossen mal auf den Gang zu gehen und mehr oder weniger spektakuläre Fotos zu schießen. Nach und nach kamen immer mehr Leute und kamen zu uns. Irgendwann waren 10 Leute da. Gangparty. Der Rest saß drinnen. Manche Leute, wie Lisa (crackpont.com) lagen manchmal auch auf dem Boden. Eine zeitlang waren wir auch draußen an der frischen Luft. Alisa und ich hatten Lisa-Maria versprochen Zeug für ‘Sex on the beach’ mitzubringen. Gesagt getan. Das führte auch dazu, dass ich einmal eine gefühlte Stunde einen Cocktail nach dem anderen am machen war – Malibu gab es auch noch. Irgendwann waren aber alle Leute versorgt. Hehe. Blabla. Um 0.00 Uhr war es soweit. Lisa-Maria turned 18. Mit ihrem Geschenk ( ein rießen Karton voll mit “lebensnotwendigen” Dingen, beanspruchte viel Zeit. Hehe. Um kurz vor 3.00 Uhr machten Alisa, Alexa und ich uns dann auf den Heimweg, nachdem schon einige gegangen waren.
