Allgemein Konzert Party Weekend

HOLIFESTIVAL

Bunt.

Mit einer derartigen Menschenmasse in Böblingen hätte ich nicht gerechnet. Klar, es war restlos ausverkauft und auch war klar, dass es schon das ein oder anderen Tausend an Leuten sein würde, die an diesem sonnigen Tag gen Festival marschieren würden – aber SO viele? Krass.

Als wir die Schlange entdeckten, die sich um das Festivalgelände herumschlängelte, um eingelassen zu werden, waren wir sehr froh, dass wir uns das nicht antun mussten. Auf dem Gelände selbst war es natürlich wie zu erwarten auch sehr voll. Durstig und voll Vorfreude auf ein kühles Bier, entdeckten wir jedoch den Aperol Stand. Wir dachten so zum Auftakt gönnen wir uns einmal ein Gläschen. Natürlich erst, nachdem wir Geld in Bon’s umgetauscht hatten.

So warteten wir auf den ersten Farbwurf und wussten dann nicht recht, wie uns geschieht. Zur vollen Stunde wurde der Countdown nach unten gezählt, die Farbbeutel gezückt und durch die Luft gepfeffert. Man freut sich, dass alles bunt ist und dann freut man sich noch mehr, wenn man wieder atmen kann. Es ist ein sehr schöner indischer Brauch, der nun auch seinen Weg nach Deutschland gefunden zu haben scheint. Aber ob das hinduistische Fest wirklich hier ankam, ist natürlich in Frage zu stellen, da doch wenige wissen, wieso man mit Farbe „durch die Gegend“ schmeißt.

Das was die Stimmung teilweise trübte, waren weniger die unendlichen Farbstaubpartikel in der Luft, sondern viel mehr der Durst, den es kaum zu stillen gelang. Nach einer geschlagenen halben Stunde Anstehen an dem Getränkezelt, entschieden wir uns noch einmal für einen Aperol, da es dort ein wenig schneller ging, aber natürlich auch teurer war. Es ist ein Ding der Unmöglichkeit ein Festival dieser Größenordnung mit so einem „Miniausschank“ auszustatten. Nicht, dass es nur so am Bierzelt war oder Ähnliches: es war ja ohnehin alles an einem Zelt. Da dies nun schon sehr oft als Kritikpunkt zur Sprache kam, denke ich, wird es das so hoffentlich auch nicht mehr geben. Es war einfach nur nervig, nicht an Trinken zu kommen.

Wir blieben auch nicht bis zum Ende. Gerne wäre ich noch geblieben, aber ohne Trinken und Essen (Essensstände waren auch sehr, sehr gut besucht) war das ganze irgendwie nicht so gut auszuhalten bei dem Wetter. Die Hoffnung, auch noch in eine recht leere Bahn zu steigen, schwand, als wir merkten, dass wir absolut nicht die ersten waren, die gingen. Schade, aber ich denke, dass schreit wohl nach der ein oder anderen Veränderung/Verbesserung in Sachen Organisation.

Und jetzt? Ja, nun war ich dort. Es war schon schön, dass einmal mitzuerleben aber in dieser Form würde ich das nicht mehr mitmachen. Da hätte ich mir wohl 2L Alkohol reinkippen müssen, um es lustig zu finden, dass man von fremden Menschen durch die Haare gewuschelt bekommt und angetascht wird, weil man NOCH NICHT so bunt ist? Man wird gezwungen genauso gleich bunt zu sein … ich denke nicht, dass das die Message ist. Es war aber ein wundervoller Tag mir meiner wundervollen Schwester, die mich beim Fotografieren tatkräftig unterstützte. Danke.

Holifestival
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6 Comments

  • Reply
    Torsten
    22. Mai 2013 at 10:21

    Großartig. Erstklassige Fotos. Ich finds geil!

    • Reply
      admin
      22. Mai 2013 at 10:25

      Danke :) Ist ja auch fetzig. Das nächste mal „100 Meter“ mehr Getränkeausschank und allet is jut! :D

  • Reply
    Martin
    22. Mai 2013 at 10:27

    Du hast mich ja echt hübsch von meiner Schokoladenseite erwischt ;)

  • Reply
    Simon
    22. Mai 2013 at 11:49

    Wie immer geile Bilder :D

  • Reply
    Johannes
    22. Mai 2013 at 12:22

    Tolle Bilder Catha!

  • Reply
    Jahresrückblick | L A S H O U T . D E
    5. Januar 2014 at 19:40

    […] war auf der Art Cologne, auf der Converse Get Dirty Tour mit Ilka, auf dem Canstatter Wasen und zum Holifestival eingeladen. Und eben so die üblichen Party‘s, nicht wahr, Herr Nachbar? Drink Beer! Yes […]

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