Steve Aoki in Köln.
Am Mittwoch fand mit viel Vorfreude verbunden die neue Partyreihe „Feel“ im Bootshaus statt . Auch wenn wir eigentlich recht müde waren, sind meine Schwester und ich vergnügt hingefahren. Steve Aoki ist live schließlich immer geil.
Maxcherry hatte ich an Silvester schon gesehen und war sehr begeistert.
Die ganze Veranstaltung war sponsored by Pick Up!, was sehr lecker und lustig war. Nicht nur, dass es ein lebensgroßes laufendes Pick up! gab, mit dem man bescheuerte Fotos machen konnte (siehe unten), sondern auch Pick ups überall. Sehr lecker!
Am Anfang war es noch recht leer und wir freuten uns über viel Platz beim Tanzen- Maxcherry war echt super. Als wir nach einer Stunde dann aber erfahren haben, dass Steve Aoki erst um ca 4 Uhr auflegt, war die Stimmung ein wenig getrübt. 4 Uhr? Puh. Wir waren ab 23 Uhr da und eigentlich waren wir ja müde und dachten wir machen einen gemütlichen Abend, tanzen bisschen zu Steve Aoki und gehen wieder …
Nun gut, dann erst einmal was essen. Das Einhornfleisch konnten wir uns leider nicht leisten, aber die Pommes mit Currysoße waren auch gut. Der nächste Act, Deorro, war super. Kannte ich nicht, ging aber sehr gut ab. Mittlerweile war es auch brechend voll. Da wurde plötzlich auch eine Decke über das ganze Publikum „gespannt“? Wir haben nicht ganz kapiert was das bringen sollte, aber wir waren froh, dass wir nicht darunter standen. Den Leuten scheint es gefallen zu haben. Ich wäre ausgerastet wäre ich unter diesem Tuch gewesen, aber gut, jeder so, wie er mag …
Um 3 Uhr hab ich mich mit meiner Kamera langsam nach vorne durchgequetscht. Warten. Zerquetscht werden. Dabei ist mir aufgefallen, dass der Männer Anteil ca. bei 90% lag und das Publikum recht jung war (Klar, Steve Aoki ist ja hip). Um 4 Uhr war Aoki immernoch nicht da. Die letzten Songs von Deorro gingen wirklich gut ab, leider hat man fast nichts mitbekommen von der Musik, weil man damit beschäftigt war noch Luft zu bekommen- es war brechend voll und so kurz vor Aokis Auftritt sind die Menschenmassen in den Raum  geströmt und haben die schon Wartenden fast zu Tode gedrückt. Dann kam erst einmal Maxcherry wieder. Anschließend kam ein lustiger Kerl in Hamburger Pulli der meinte, Steve Aoki sei da, aber sein Manager stehe im Stau. Wieso kann Steve Aoki ohne seinen Manager nicht auflegen? Also weiter Maxcherry. Um halb 5 kam die nächste Durchsage, Steve Aoki werde schon einmal anfangen, aber noch nicht mit seinem eigentlichen Set. Super. Dann kam er endlich, sah ziemlich müde aus. Er hat davor noch in Bielefeld aufgelegt und ist direkt nach Köln gefahren- hat man leider gemerkt. Wirklich energiegeladen war er nicht. Dann hat er bisschen unspektakuläres Zeug aufgelegt, aber die Leute sind ausgerastet. Da mittlerweile jeder super aggressiv war, kam es stellenweise fast zu Schlägereien vor dem DJ Pult. Andauernd sind Leute auf den Boden gestürzt durch das Gedränge- ich inklusive. Das hat “echt Spaß” gemacht. Nun hat man erst recht nichts mehr vom DJ mitbekommen, weil man nun aufpassen musste nicht hinzufallen, zertrampelt zu werden oder eine in die Fresse zu bekommen. Nach drei Liedern war es uns echt zu bunt. Um Viertel nach 5 sind wir gegangen. Es war schon hell und der Mainact hat noch nicht einmal wirklich angefangen.
Anderen Menschen zu Folge wurde es noch richtig gut, aber da haben wir wohl schon gemütlich eine Heisse Tasse auf dem Sofa geschlürft und festgestellt wie viele Blaue Flecken wir haben. Fazit: Der Mainact sollte vor dem Morgengrauen spielen. Ist besser für die Stimmung und die Gesundheit.
feel Steve Aoki
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