Frühes Aufstehen ist einfach besser für mich. Ausstellungsbesuch mit verschlossener Tür und verwunderten Austellern, wieso wohl niemand erscheint. Gestresster Fotoautomat und Duftschnüffelei.

Wusstet ihr eigentlich schon, dass ich Mitbewohner habe? Untermieter? Wer das ist? Marienkäfer. Ich habe keine Ahnung, wieso sich diese Marienkäfer bei mir so wohl fühlen. Langsam gehen sie mir nur noch auf die Nerven. Marienkäferplage. Der schwarze Punkt rechs unten im Bild : ein Marienkäfer. Naja, das war jedenfalls nun die Portion unnützes Wissen des heutigen Tages aus meinem Leben.

Ich bin eindeutig kein Langschläfer. Mir und vorallem meinen Knochen ( Rücken) geht es um Welten besser, wenn ich um 7 / 8 Uhr aufstehe. 8 Uhr ist Ausschlafen. Heute früh ging es dann mit meiner Mama direkt in die Stadt. Passfotos wurden benötigt und sonstiger Kram. Die Fotoausstellung, die wir besuchen wollten, war wohl eher eine Langschläferausstellung – 11.00 Uhr. Also stopfte ich mich erst in so einen supertollen Automatenkasten. Meine Mama fand es amüsante und äußerst unterhaltsame Angelegenheit, dass ich mich abmühte auch nur ein annähernd gescheites Bild zu machen. Drücken sie die BLA Taste. Und los gehts. Danke. Bitte. Scheiß Teil. Nach gefühlten hunderfünzigtausend Versuchen kamen diese 4 bescheuerten Passbilder aus dem Automaten. Warum gestresster Automat? Irgendwie ließ die Lautstärke der Stimme gegen Ende nach. Da habe ich den guten wohl zu sehr strapaziert. Tut mir nicht Leid.

Nachdem das geschafft wurde, verschlug es uns in eine Parfümerie, wo ich meiner Mama meinen neulich entdeckten Duft präsentierte. Sie mochte ihn. Wir kauften ihn. Nach ewiger Parfumeschnüffelei versuchten wir unser Glück erneut, in die Fotoausstellung zu gelangen. Laut Plan war geöffnet. Wir rüttelten an der Tür. Nichts. Die Putzfrau war innen. Sie schob lediglich ihre Putzlimusine vor sich her. Nichts. Der Bauarbeiter schleifte innen die Leiter von A nach B. Nichts. Warten. Rütteln. Warten. Da kam eine Frau, die sich bemüsigt fühlte, einen Versuch zu starten, uns die Türe zu öffnen. Nichts. Sie deutete mit wilder Winkerei auf ein Art Hintereingang. Nun gut. Irgendwann befanden wir uns in kopfwehfördernd beleuchteten weißen Räumen mit Fotografien. Bettina Lockemann. Es war … nett. Ein, Zwei Bilder würde ich mir vllt. sogar in die Wohnung hängen. Aber darum geht es ja nicht. Trotzdem – ich kann gar nicht viel dazu sagen, außer eben, dass es ok war.