D.I.M. (Boys Noize Records, Berlin) // HOSTAGE (Nightshifters, Edinburgh) // NHAN SOLO (Neighbourhood, WESC, Berlin) // aUtOdiDakT (Traktor Rec.) // JOHN DISCO (aUtODisco, Traktor Rec.) // VJ ZEITSCHLEIFE
Einfach Bilder schauen und fertig. Absolut genial. Backstage mit Alan (Hostage), zu gut. “Your not drunk? So you did something wrong.” , durfte ich mir dann anhören. Alex belustigte uns alle mit Kindheitsgeschichten, während ich mit der Kamera umherfuchtelte und Sven mal wieder mit seinen Modelqualitäten überzeugte. Danke an alle Beteiligten für den Abend/ die Nacht im Rocker – es war genial.
// >>runter scrollen. The Bloody Beetroots. Catharina hat sich doch für eine schriftliche Zusammenfassung breitschlagen lassen.<<
Design. Design. Auf Preise schauen, das lässt man besser, soviel steht fest. Schöne Sachen. Neuheiten im Vergleich zu 2009? Mh. Egal. Trotzdem lohnenswert.
Von was ich hier quassel? Von “Blickfang” einer Designmesse, auf der über 200 junge Designer ihre besten Stücke zur Schau stellen und/oder auch verkaufen. Zu finden sind Sachen aus dem Bereich Beleichtung, Mode und Schmuck und natürlich Möbel in den verschiedensten Arten und Varianten. Meine Wohnung hätte ich bestimmt um einige schönen Dinge bereichern können, wenn da nicht die Sache mit dem Preis wäre. Aber Qualität kostet nun einmal ihren Preis.
Leer ausgegangen bin ich aber nicht. Eine wunderschöne Ledertasche gab es. Schon ewig war ich auf der Suche, nach einer schicken Tasche, in die auch mein Notebook hineinpasst. Mit meiner nun neu erstandenen Tasche habe ich das “mein-Notebook-passt-nicht-mehr-in-die-Tasche- Problem” gelöst.
Wirklich wahnsinnig neue Sachen, wenn ich die Ausstellung mit der von 2009 vergleiche, habe ich nicht entdecken können. Zumindest ging es mir da so – aber das heißt ja lange nichts. Wie dem auch sei – der Besuch hat sich gelohnt.
Türe zu. Türe auf. Irrenhaus. Lichter an. Lichter aus. Tanzwütige. Bühne leer. Bühne voll. Ausrasten. Luft da. Luft weg. Schwitzende Körper.
Oh mein… wasauchimmer. Das war eine Tanzerei im Rocker33. Kaum waren die Türen geöffnet wurde drauf losgequetscht, als würde es noch etliche Wände zu durchbrechen geben. Es war voll. Sehr voll. Und einfach absolut gelungen. Mehr Worte benötige ich im Prinzip auch gar nicht. Das Rocker bebte jedenfalls. Außerdem habe ich Thang nun einmal so privat kennen gelernt. Nettes Huhn, der Kerl. Hihi.
Man leitet Sätze nicht mit “So” oder “Also” und Ähnlichem ein. Deswegen schreibe ich lieber DAS, statt mit derartigen Worten einzuleiten, dass ich mich nun doch zu einem Bericht habe hinreißen lassen. Jawoll – die blutige Feierei nun auch in Worten. Nicht nur Bilder.
Der Einlass und das Gedränge an der Garderobe ging unerwartet gesittet ab. Allein der Verwendung des Wortes “Gedränge” wegen, ist klar, dass es natürlich eng war. Aber nicht unaushaltbar eng. Praktisch, wenn man beim Einlass vorne steht. Jackenlos bewegten wir uns gen 2nd Floor an die Bar. Faszinierend, dass mir dort schon jemand, der anscheinend zu tief in all seine Gläser geschaut hatte, über eine Bank vor die Füße flog. Wruuums.
Als die Türen zu DEM Raum aufgingen, stürmten die ersten los, die schon ewig vor geschlossener Tür warteten. Nachdem diese dann vorne an der Bühne klebten quetschten wir uns auch durch die Menge, weiter nach vorn. Mit dem Glück eine Säule im Rücken zu haben. Diese Säule hatte den sogenannten Ankereffekt. Egal wie sehr die Masse sich bewegte, wir blieben dort.
Warten. Warten. Die Menge schien sich selber in Stimmung, Bewegung und Geschrei hochzupushen. Warten. Warten. Irgendwann war es soweit. Die zwei Maskierten kamen auf die Bühne. Toben. Ausrasten. Die Veranstaltung schien mehr unter dem Motto ” Egal, wer da live auf der Stage ist. Musik ist da. Musik ist laut. Also rasten wir aus. – Party” zu stehen. Ich selbst habe die zwei vllt. 3x kurz auf der Bühne erahnt, viel mehr war ich damit beschäftigt stehen zu bleiben. Blut, gebrochene Knochen, Schrammen, Kratzer, Dreck und blaue Flecken. Ja, man war bei Bloody Beetroots.
Ob es mich gewundert hat, dass es so abgeht. Nein. Sicher nicht, wenn ich etwas Ruhiges möchte, dann geht man nicht zu The Bloody Beetroots. Von daher. War alles in Ordnung. Enttäuschend fand ich allerdings die Bloody’s an sich. Sie durchleben gerade derartige Aufmerksamkeit und Prominenz , – davon war kaum was zu spüren. Man sah’ sie nicht. Mir fehlte diese gewisse Präzens. Wow , da stehen die Bloody Beetroots. Waren sie überhaupt wirklich da? Ihre Musik läuft ja schließlich auch so in den Clubs. Haha.