„Früher habe ich sogar während der Philosophiekurse neue Songs geschrieben. Und ich war regelmäßig in meine Professoren verknallt“, erzählt sie. „Ja, das Philosophiestudium hat mein Leben und meine Musik auf jeden Fall verändert. Ein Stück wie ‘Backpack’ handelt zum Beispiel davon, Dinge aus der eigenen Kindheit zu nehmen, die einen früher gewissermaßen gebremst haben, und sie nun auf produktive, positive Weise für sich nutzbar zu machen, wie ein Heilmittel.“ – Petite Meller.
Nuovo Jazzy-Pop, noch nie etwas davon gehört? Dann wird es Zeit. Genau so beschreibt die blonde Meller selbst ihre Musikrichtung und schafft es mit Baby Love die Musikwelt um eine absolute gute-Laune-Single zu bereichern.
Petite Meller war beinahe schon überall zuhause: Paris, Tel Aviv oder New York. In Tel Aviv besuchte sie etliche Jazz-Festivals und versuchte sich als Fotografin. Doch mit ihrem Aussehen wechselte sich immer öfter die Seite von Fotografin zu Model. Bis sie auch von einem Model-Scout entdeckt wurde und für einen Job sogar nach Japan flog. Mit dem verdienten Geld finanzierte sie sich ihr Philosophie-Studium. Schon während dem Studium war Meller immer wieder ein Teil von Bands, sammelte Erfahrungen und stelle später fest, dass sie wohl doch eher der Typ-Solomusiker sei, nur so könne sie ihrem eigenwilligen Stil wirklich treu bleiben. Denn den hat sie tatsächlich –
In ihrer Musik und ihren Videos kanalisiert Meller nicht nur die Philosophen, mit denen sie sich im Studium beschäftigt, sondern auch Filmklassiker, die sie schon immer begleiten. Sie schreibt die Treatments für die Videos selbst, setzt sich danach mit den Cuttern zusammen und kann aus dem Stehgreif sämtliche Regisseure und Schauspieler/innen nennen, vor deren Werk sie sich visuell verneigt: Im Fall von „NYC Time“ ist es zum Beispiel Monica Vitti in Antonionis „Liebe 1962“, für „Icebear“ ist es der Russe Tarkovsky, und Brigitte Bardot in „… und immer lockt das Weib“ (1956) diente als Inspirationsquelle für den Clip zu „Baby Love“.
Hier könnt ihr Euch nun selbst ein Bild von der Künstlerin machen. Ich komme von dem Remix wohl nie mehr los … ab in die Sonne und tanzen. Traum. Schreibtisch und Tippen. Realität. Aber das Lied bringt immerhin so ein gewisses Feeling an den Schreibtisch 🙂
Petite Mellers „Baby Love”


Grandios: Armand van Helden Remix zu Petite Mellers „Baby Love”

Keller
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