Andrej Warhola.
Wieso heißt Andy Warhol, der amerikanischste aller Künstler, Andy Warhol und wieso ist er berühmt?
Andy Warhol
Neulich kam auf ARTE eine sehr schöne Reportage über das Leben eines beeindruckenden Künstlers, der es wahrlich nicht sehr leicht in seinem Leben hatte.
Da er am 22. Februar seinen 25. Todestag hatte, ist Andy Warhol derzeit wieder sehr public. Auch ich nehme mir das nun zum Anlass, ein klein wenig darüber zu schreiben, zwar eher zusammenhangslos, aber es ist ja Lashout.de und nicht die Tageszeitung.
Andy selber begreift seine Berühmtheit nicht wirklich, auch wenn es ihm immer sehr wichtig war Erfolg zu haben, kein erstklassiger Künstler zu sein, sondern ein Superstar – alle in den Schatten stellen, das brauchte er für sein Glück. Letztendlich kopiert er doch nur Alltagssachen und er selbst sagt, er habe doch nie eine Idee gehabt, er sei einfach nur Andy Warhol, dessen größtes Talent in seiner Unmittelbarkeit steckte.
Am 16. Juni 1952 stellte Andy Warhol das erste mal seine Werke zur Schau. Ein Erfolg war das nicht – er verkaufte nicht ein Kunstwerk.
Darauf folgten weitere erfolglose Ausstellungen, doch er hörte nicht auf.
Im Jahr 1950 veröffentlichte die Zeitschrift „Mademoiselle“ Zeichnungen von ihm, die mit Andy Warhol, statt Warhola, signiert waren – Es begann die Zeit des Andy Warhol.
Und privat so? „Andy the rednose warhola“, wie er von seinen Geschwistern geneckt wurde, litt an einer Krankheit des Gehirns, hatte kaum Haare mehr Perücken, starke Pigmentstörung weswegen viele dachten, er sei ein Albino, wurde für homosexuell gehalten, da er sich mit zwischenmenschlichen Beziehungen allgemein sehr schwer tat. Auf Grund seiner Krankheit, die zuckende Bewegungen seines Körpers mit sich zog, verbrachte er lieber Zeit allein.
Dennoch giert Andy Warhol nach Ruhm.
Andere sagten über ihn: „Er ist der widerlichste Mensch, den ich je gesehen habe.“
Am 22. Februar 1987 stirbt er in New York. Soweit ich weiß an unbekannten Folgen einer Gallenblasenoperation.
Ich finde Andy Warhol ist eine sehr beeindruckende Persönlichkeit. Und beim Lesen seines Buches, kann man sehr gut nachvollziehen, wieso ihn viele nicht verstanden haben und wie „wirr“ er einfach war.
Er war einfach er.
«Wenn du mit deiner Arbeit kein Geld machen kannst, dann mußt du sagen, daß es Kunst ist; und wenn du Geld machst, sagst du, daß es etwas ganz anderes ist.»